Charaktere der Filme

Rita Seidel - gespielt von Renate Blume

Rita ist ein 19 Jahre junges Mädchen in einem Dorf in Ostdeutschland, wo sie als Bürohilfe arbeitet. Während sie sich in Manfred verliebt bekommt sie von ihrem Chef Schwarzenbach die Möglichkeit, ein Lehrerseminar zu besuchen. Zunächst zögerlich geht sie zusammen mit Manfred nach Halle, in die große Stadt, wo sie sich gemeinsam eine kleine Wohnung nehmen.

Rita geht zusätzlich zu ihrer Ausbildung in einem Waggonbauwerk arbeiten um Geld zu verdienen, hier ist sie die einzige Frau in der Brigade, hier wird Rolf Meternagel, der älteste in der Truppe, ihr Freund und Lehrer. Langsam und auch mit der Hilfe von Manfred lernt sie, ihr eigenes Leben zu leben. Aber mit dem Erwachsenwerden tauchen auch erste Probleme auf. An allen Fronten treten erste Spannungen auf, an denen Rita aber zunächst nicht beteiligt ist: Manfred setzt sich mit seinem Vater auseinander und erste Republikfluchten im Betrieb machen sich bemerkbar.

Doch immer mehr wird auch Rita in Probleme verstrickt, als eine Mitstudentin und Freundin ihr offenbart, dass ihre Familie in den Westen geflohen ist und sie das aus Angst vor allen zu vertuschen sucht. Sie selbst muss aktiv werden und Position beziehen. Dabei lernt sie ihre Freunde und ihre Feinde kennen. Während um sie herum alle in politische Diskussionen verwickelt sind bleibt sie sehr lange neutral. Erst als ihr Verlobter Manfred aus dem Westen nicht wiederkommt muss sie sich entscheiden, ob sie bei ihm oder in der DDR bleiben will. Letztendlich bleibt sie und trennt sich von Manfred, eine Trennung, die ihr offenbar sehr zusetzt, wie man in den kurzen Zwischenschnitten sehen kann. Was genau sie bewegt in der DDR zu bleiben, bleibt unklar, scheint sie doch immer zu zweifeln, bis zum Schluß.

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Manfred Herrfurth - gespielt von Eberhard Esche

Manfred ist Chemiker. Als er Rita, das „braune Fräulein“, kennenlernt, hat er gerade promoviert. Wie später klar wird, liegt er mit seiner Familie und besonders mit seinem Vater im Clinch. Dazu kommt, dass er immer wieder Rückschläge mit seiner Arbeit erleidet, das einzige, neben Rita, was ihm wirklich etwas bedeutet. Er ist älter und lebenserfahrener als Rita, aber auch er scheint damit nicht recht fertig zu werden. Er kritisiert sein Land sehr offen und bei zahllosen Gelegenheiten, weshalb er nicht nur mit seiner Familie sondern auch mit Ritas Kollegen in Streit gerät. Seine Arbeit kann er offenbar schlecht an den Mann bringen, weil er nicht mit Menschen umzugehen weiß. Es deutet sich immer mehr an, dass Manfred glaubt, im Westen mehr anerkannt zu werden, weshalb er ja auch in letzter Konsequenz das Land verlässt und das, obwohl Rita sich entschließt ihn nicht zu begleiten.

Er selbst wandelt sich innerhalb des Films kaum, aber seine Motive werden in Frage gestellt, beziehungsweise widerlegt, indem sich die vielen negativen Episoden letztendlich irgendwie aufklären (sein chemischen Verfahren wird doch angewandt, sein Freund Martin bekommt seinen Job wieder, Meternagel wird wieder Meister etc.). Die Moral scheint zu lauten: Alles wird gut, wenn man bereit ist nur ein bißchen geduldig zu sein.

Folglich ist die Figur eine Art Antagonist, und letztendlich ist sein Fehlen am Schluss auch nicht gravierend. Im ganzen Film über sieht man Manfred nur einmal Arbeiten (in der eigenen Wohnung), ansonsten zeigt man ihn bei Freizeit, Reisen und Diskussionen während seine Freundin Rita regelmäßig im Betrieb oder bei im Seminar gezeigt wird. Seine gesellschaftliche Wichtigkeit wird indirekt also in Frage gestellt, er entspricht nicht dem Bild eines Mitglied des Arbeiter und Bauernstaates, darauf zielen auch seine Äußerungen ab. Ob es ihm im Westen besser geht wird, wie bei allen Republikflüchtlingen im Film, großzügig ausgespart, wir sehen ihn in einer sehr kleinen Wohnung leben, ganz so als wolle man zeigen, dass es dort auch nicht anders ist. Auf seinen Erfolg mit dem neuen chemischen Verfahrung wird nicht weiter eingegangen.

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Rolf Meternagel - gespielt von Hans Hardt-Hardtloff

Meternagel ist ein Arbeiter in der Waggonbaufabrik, in der auch Rita anfängt zu arbeiten. Er hilft ihr sich einzuarbeiten und die beiden freunden sich an. Rita findet heraus, dass er selbst einmal Meister war, aber durch Fehler und Verrat seiner Kollegen 3000 Mark zuviel ausgezahlt hat und dadurch bei seinen Chefs in Ungnade gefallen ist. Er protokolliert die Arbeitsabläufe in der Brigade genau, um letztendlich die krummen Touren auffliegen zu lassen und sich selbst zu beweisen. Auf seine Initiative hin, erhöht die Brigade ihre Produktionsnorm. Zum Ende des Filmes ist er wieder Meister, muss aufgrund starker Krankheit aber erstmal zur Kur.

Meternagel scheint hier den Vorzeige-Arbeiter zu verkörpern, einen klugen, engagierten Mann, der sich anstrengt und sich hocharbeiten will. Er wird dargestellt als wichtige Stütze seines Betriebes und entsprechend auch belohnt.

Insgesamt fällt auf, dass selbst den Hauptfiguren nur wenig Hintergrundgeschichte gewidmet wird, möglicherweise hängt der Film hier dem Buch hinterher oder setzt die Kenntnis des Buches voraus. Wir erfahren wenn überhaupt nur andeutungsweise, was die Personen vor Beginn der Geschichte gemacht haben, und auch nach mehrmaligem Anschauen scheint es schwierig, genau zu verstehen auf welche Ereignisse genau angespielt wird. Im Dialog werden konkrete Hinweise gekonnt umschifft, darum erfahren wir immer nur rückblickend von Ereignissen.

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Nebendarsteller

Ernst Schwarzenbach - gespielt von Günther Grabbert

Er motiviert Rita zur Lehrerausbildung. Für Sie bildet er eine Art Ansprechpartner und Vorbild zugleich. Er ist voll und ganz von den Tugenden der Partei überzeugt und zudem weiß er als „Bevollmächtigter für Lehrerwerbung“ wie er diese Tugenden propagieren kann.
Schwarzenbach weist in seinen Verhaltensmustern viele Parallelen zu denen von Meternagel auf. Beide haben ein ausgeprägtes Gemeinschaftsbewusstsein. Während Meternagel lange Zeit schweigt um die Brigade zu schützen, stellt sich Schwarzenbach schützend vor Sigrid.

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Sigrid - gespielt von Petra Kelling

Sigrid ist eine Freundin von Rita. Sie wirkt sehr jung und unerfahren. Ihre Familie ist in den Westen gegangen, während Sigrid im Osten geblieben ist. Sigrid, die das verlorene Kind des Staates symbolisiert, dient im Film somit als personifiziertes Mittel um die Tugenden der SED zur Geltung zu bringen. Der Gegenspieler Mangold,der ironischerweise als Hardliner gilt, wird gezielt eingesetzt um gerade diese Tugenden durch Fakten in Frage zu stellen.

Die Figur der Sigrid wird genutzt um zu zeigen, dass sich die Menschen untereinander helfen und die Partei dieser Rolle nicht nachkommen kann. Dies ist einer der Punkte an dem auch die unterschwellige Kritik an der damaligen Führungslinie deutlich wird.

Ernst Wendland - gespielt von Hilmar Thate

Er muss das Waggonwerk als Werksleiter übernehmen, da der alte Chef in den Westen gegangen ist. Sein Einstieg in die Firma ist überschattet von Produktionsengpässen und Druck von Außen. Die Produktion muss gesteigert werden, damit das Werk nicht geschlossen wird.

Beim Treffen mit Manfred wird deutlich, dass Manfred schon in der Schulzeit politisch aktiv war.
Scheinbar ist Wendlands Frau auch weg, da der Sohn von Wendlands Mutter Groß gezogen wird. Auch hier wird das Thema der Republikflucht, wenn auch nur durch eine kurze Formulierung, aufgegriffen.

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Mangold- Uwe-Detlev Jessen

Mangold steht für den harten politischen Kurs der stalinistischen fünziger Jahre. Er kann als sogenannter Hardliner klassifiziert werden. Dabei wird er als Stur und vollkommen überzeugt von der Partei dargestellt. Zudem verfügt er über ein beachtliches Faktenwissen. Auf Rita wirkt er bedrohlich. Er schüchtert uns alle ein. {58:55}

Das stark ausgeprägte Faktenwissen und die klare politische Linie, die er zu vertreten versucht, verdecken jedoch die sozialistische Ader. Somit erscheint Mangold als schlechtes Beispiel für den Sozialismus und wird in einer Diskussion von Schwarzenbach zurecht gewiesen. Schwarzenbach betont dabei die Tugenden der Partei und spricht über die Nachkriegszeit, die Zeit zu der die Partei als Schützende Institution für den Arbeiter gegründet wurde.

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Alex Kerner – gespielt von Daniel Brühl

Als Erzähler und Protagonist der Geschichte blickt Alex mit 22 seinen Jahren meist ironisch auf sein Leben in der DDR [L] zurück. Er ist, wie gleich zu Beginn des Filmes klar wird, kritisch gegenüber seiner Heimat eingestellt, ein Gefühl, dass im Sommer 1989 im ganzen Land gerade unter der Jugend verbreitet war. Gleichzeitig war er viele Jahre lang mitten drin im real existierenden Sozialismus, erlebte das Engagements seiner Mutter für das Land und das System aber nicht zuletzt auch für die Familie.

Beruflich verdingt er sich als Fernsehreparateur und hat wenig Ehrgeiz, mehr aus sich zu machen, die Familie ist seine oberste Priorität.
Vielleicht dem Vorbild seiner Mutter folgend beteiligt sich Alex an einer Demonstration für politische Reformen am 40. Jahrestag der DDR. Dadurch setzt sich die ganze Handlungskette des Filmes erst in Bewegung. Er wird verhaftet, kann aber schnell gehen, da es seiner Mutter im Krankenhaus sehr schlecht geht.

Die Sorge um seine Mutter, die einen ganzen Sommer lang im Koma liegt, begleitet ihn auf seiner Entdeckungsreise des Westens. Er erfährt den Prozess der Vereinigung in vielen Details selbst oder in der Familie: er wird arbeitslos, findet aber einen Job im Westen, trifft Lara wieder, die er auf der Demo erstmals traf und verliebt sich in sie, seine Schwester gibt ihr Studium auf und arbeitet bei Burger-King, wo sie sich in Reiner verliebt, der mit in ihre Wohnung zieht.

Zwei Kulturen stoßen aufeinander und Alex erlebt diese Zeit interessiert aber auch kritisch. Spätestens als seine Mutter wieder aufwacht und er seine Inszenierung der DDR beginnt, merkt er, wie die DDR-Kultur verschwindet, nicht wirklich langsam und allmählich sondern relativ schnell, wird die DDR vom Westen assimiliert, nehmen die Ostdeutschen die Geschenke mit offenen Armen an und entsorgen das 'Alte' im Müll.

Alex muss aktiv werden und aufwendig rekonstruieren, was bislang Alltagskultur war. Hiermit übernimmt er Verantwortung und spannt auch andere, wie Denis und seine Schwester, in seine Pläne ein. Während er zunächst nur die DDR konserviert ist er bald schon gezwungen Erklärungen für die neuen Entwicklungen zu finden, die er seiner Mutter nicht verheimlichen kann und improvisiert so einen neue “mutter-taugliche” Geschichte. Er erschafft eine DDR nach seinen Wünschen und dem Ideal seiner Mutter.

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Christiane Kerner (Die Mutter) – gespielt von Katrin Saß

Diese Figur steht im Mittelpunkt des Filmes, aber doch eher als zweite Protagonistin, nach ihrem Sohn. Wir lernen sie kennen im Moment eines großen Schicksalsschlages als ihr Mann in den Westen geflohen ist. Als Reaktion darauf (wie sich im Verlauf des Filmes herausstellt), wird die Mutter zur vorbildlichen Genossin und “heiratet das sozialistische Vaterland” wie Alex kommentiert. Sie engagiert sich leidenschaftlich auch in ihrer Freizeit, versucht das System durch Eingaben zu verbessern und wird so zum Sprachrohr vieler Mitbürger während andere Freunde, wie ihr ehemaliger Chef Klapprath, der sie nach der Republikflucht ihres Mannes aus dem Schuldienst entlässt, sich von ihr distanzieren.

Alex möchte diese wichtige Beziehung seiner Mutter nach ihrem Koma nicht brechen, das ist ein Grund warum er sich entschließt die DDR wiederzubeleben.
Erst gegen Ende des Filmes erfährt der Zuschauer von der Mutter die Wahrheit über ihren Mann und dessen Flucht in den Westen und so ist eine Facette des Filmes letztlich auch die Zusammenführung einer durch die Teilung Deutschlands getrennten Familie. Ab diesem Punkt ist ihre Rolle als Stereotyp, als Manifestation eines klassischen und unkritischen DDR-Bürgers, gebrochen. Trotzdem symbolisiert ihr Tod zum Schluss gleichzeitig auch den Tod des Ideals ihres Landes, einer DDR, die, wie Alex dazu kommentiert, so niemals existiert hat.

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Ariane Kerner (die Schwester) – gespielt von Maria Simon

Alex' zwei Jahre ältere Schwester ist ein pragmatischer Mensch, als alleinerziehende Mutter muss sie im Gegensatz zu Alex längst Verantwortung tragen. Sie scheint politisch nicht sonderlich interessiert, ihre emotionale Bindung zur Mutter ist nicht so stark wie die von Alex. Darum ist sie auch zunächst gegen die Idee von Alex' Inszenierung. Sie hat sich nach dem Mauerfall schnell mit der neuen Situation angefreundet, das Studium abgebrochen und arbeitet nun in einem Fast-Food-Restaurant und verliebt sich in ihren Kollegen Reiner aus West-Berlin. Sie verfällt den neuen Konsummöglichkeiten, rangiert alles Alte aus und möchte die Vergangenheit schnell hinter sich lassen. Das Erwachen der Mutter aus dem Koma und Alex' Plan stoppen diese Bemühungen abrupt.
Trotzdem lässt sie sich letztendlich einspannen, auch wenn sie Alex immer wieder für sein Vorhaben kritisiert.
Sie ist es die im Verlauf des Filmes dem Vater begegnet, aber es nicht übers Herz bringt ihm zu begegnen, so dass Alex ihn aufsuchen muss, um den letzten Wunsch seiner Mutter zu erfüllen.

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Denis – gespielt von Florian Lukas

Denis ist ein Fernsehtechniker und Hobbyfilmer aus Westberlin, der erst Alex' neuer Arbeitskollege und dann auch sein Freund wird. Er dreht selbst Filme von Familienfeiern, will aber später richtiger Regisseur werden und hat schon viele Ideen für Spielfilme, die er gerne drehen würde.
Er hilft Alex' bei den nachgestellten Nachrichten der aktuellen Kamera, schneidet für ihn Material, dass er seiner Mutter als aktuelles Fernsehprogramm verkaufen kann. Dabei tritt er auch selbst als Reporter und Nachrichtensprecher vor die Kamera.

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Lara – gespielt von Tschulpan Chamatowa

Alex trifft Lara zuerst auf der Demonstration und begegnet ihr dann wieder in jenem Krankenhaus, in dem seine Mutter im Koma liegt, weil Lara dort Lernschwester ist. Sie gehen zusammen aus und verlieben sich ineinander. Lara spielt zunächst bei Alex Spiel mit, lässt ihn aber bald wissen, dass sie nicht gut finden, was er seiner Mutter da vorspielt.
Weil viele Menschen Hals über Kopf in den Westen geflohen sind, findet sie eine verlassene Wohnung, in die sie einzieht.

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Nebenfiguren

Robert Kerner (Der Vater) – gespielt von Burghart Klaußner

Robert Kerner ist Arzt und kommt im Sommer 1978 von einer Reise in den Westen Berlins nicht wieder zu seiner Familie zurück. Scheinbar hat er sich von ihr abgewendet, doch gegen Ende des Filmes erklärt die Mutter, dass er jahrelang Briefe an sie und seine Kinder geschrieben hatte und sie dazu bringen wollte, ihm in den Westen zu folgen. Erst als nach vielen Jahren keinerlei Reaktion erfolgt, entschließt er sich, abermals eine neue Familie zu gründen, die stark seiner ersten Familie ähnelt. Ariane erkennt ihren Vater, als er zufällig bei ihr einkauft und Alex begegnet ihm später, um ihn zu bitten die Mutter ein letztes Mal zu besuchen.

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Reiner – gespielt von Alexander Beyer

Reiner ist zunächst der Arbeitskollege von Ariane, wird aber schnell ihr Freund und dann auch Vater ihres zweiten Kindes. Er stammt aus dem Westen und kommt vor allem aufgrund der niedrigen Lebenshaltungskosten in den Osten. Zur DDR-Kultur, die bei seinem Auftauchen schon sehr stark zu verschwinden droht, hat er überhaupt kein Verhältnis, wie man vor allem beim Geburtstag der Mutter sehen kann. Trotzdem kauft er sich später einen Trabant mit dem die Familie dann auch in die Datsche fährt. Im Streit zwischen Alex und seiner Schwester bezieht Reiner keine Stellung, wenngleich auch er Alex (nach anfänglichem Unmut) bei seinem Vorhaben unterstützt.

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Sigmund Jähn – gespielt von Stefan Walz

Sigmund Jähn [L] ist ein historischer Charakter, der in Good Bye Lenin zunächst in Archivmaterial auftaucht und später tatsächlich in der Geschichte auftaucht. Er wurde am 13. Februar 1937 geboren und war als Kosmonaut der DDR 1978 der erste Deutsche im All [V]. Daraus wird in der DDR das ultimative Medienereignis, während es in westlichen Medien kaum Thema ist, weshalb auch heute noch die meisten Leute in Westdeutschland nichts mit dem Namen Siegmund Jähn anfangen können und man mit dieser Frage sofort heraus bekommt, ob jemand aus dem Osten oder dem Westen kommt. Der Film beginnt 1978 mit Jähns Aufenthalt im All, der Alex zum glühenden Bewunderer macht während gleichzeitig die Familie zu Bruch geht. Alex eifert seinem Idol mit selbstgebauten Raketen nach. Zum Abschluß des Filmes gibt es eine -natürlich fiktive- Begegnung zwischen Alex und Sigmund Jähn, der sein Taxi fährt.

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Klapprath – gespielt von Michael Gwisdek

Klapprath war Oberstudienrat und damit Chef von Christiane Kerner, als sie noch in der Schule arbeitete. Nach der Wende ist er scheinbar stark desillusioniert und rutscht in die Alkoholabhängigkeit ab. Alex sucht ihn auf, als er die Geburtstagsfeier für seine Mutter vorbereitet und muß den alten Mann erstmal wieder nüchtern bekommen.

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